Schulprojekt in Sambia
Eine Menge begeisterter Kinder hüpfen mit uns in die Luft und singen "God`s not dead, no no no no no …..!" Das ist Ostern, ein besonderes Osterfest für neun Royal Ranger aus Bielefeld und einer Rangerin aus Frankfurt. Wir sind zu einem Diensteinsatz in Sambia, unser 3 Sterne R I D E (Rangers im Diensteinsatz). Wir waren gut vorbereitet auf das Missionsfeld in der Dritten Welt, eingestellt auf Moskitos, ärmliche Unterkünfte und Entbehrungen auf heißgeliebte Pizzen oder Spagettis... Ranger sind ja hart im Nehmen...!
Aber schon im Vorfeld zeichnete sich ab, dass wir um dieses Leben der Entbehrungen kämpfen müssen. Sambia ist einfach viel zu schön, und bietet uns "Weißen" mit etwas Geld einen angenehmen Lebensstil. Und dann sind da die Viktoriafälle und ein Dschungel, der Rangerherzen höher schlagen lässt. Auf Safari sein, welch ein Traum und ein Sonnenuntergang auf dem Sambesi! Dank einer exklusiven Reiseleitung durch Andrea und Martin Hartmann haben wir viele wunderbare Eindrücke in Sambia sammeln können, die noch lange in uns nachklingen werden. Aber auch die Menschen dort sind faszinierend, viele freundliche Gesichter, ganz ungewohnt für den normalen Deutschen!

Zurück zum Osterfest! Ostersonntag treffen wir im Gottesdienst auf die anderen Reisegruppe aus dem MV und hören eine Predigt von unserem Präses. Und dann tanzen wir gemeinsam zum Kollektenkorb und werfen unsere Scheine ein - da kommt Freude auf!
Unsere Herzen schlagen für die BOCCS-Schulen, ein wunderbares Projekt in den Armenvierteln von Kabwe! Ganz praktisch streichen wir zwei Schulen von innen und außen.

Dann aber sind wir auch mitten unter den Kindern, singen mit ihnen, erzählen ihnen von Jesus, halten Workshops im Bereich Erste Hilfe (Behandlung von Schlangenbissen, Verbände, Tragenbau, Hygiene...) und spielen mit ihnen ganz nach Rangerart ein Wald- bzw. Feldläuferspiel. Am Ende wartet ein Schatz von Bonbons.
Und an den Schulen genießen wir mit den Kindern "Nshima" (Maisbrei). An einem Tag gibt es dazu kleine Fische, die im Ganzen mit Kopf zu verzehren sind. Und zum ersten Mal kann man an den Rangergesichtern erkennen, dass sie sich darauf freuen, dass am Abend durch Hartmanns wieder wunderbar für uns gesorgt wird.
Wir spielen ein Stück vor zu dem Lied "Watch the lamb!", das die Ostergeschichte aus der Sicht vom Kreuzesträger Jesu erzählt. Auch wir konnten in Sambia wieder eine andere Sicht auf Jesus gewinnen - wir können Jesus keinen Dienst erweisen! Beschämend und dankbar nehmen wir all das entgegen, was er uns in diesen besonderen Ostertagen geschenkt hat.
Heike Klinger
(Stammleiterin von Stamm 160, Bielefeld)
Wie Ranger die Reise beurteilen:
"Diese Reise hat sich wirklich gelohnt! Wir konnten die Natur bewundern, Leute kennen lernen, Verständnis für die dritte Welt bekommen - super!!!"
"Die Arbeitseinsätze sind alle gut organisiert gewesen, es hat sehr viel Spaß gemacht."
"...Super war der Einstieg am ersten Tag: gleich die Armenviertel besuchen!"
"Super... viele Geheimtipps, die ein "normaler Tourist" nie erleben wird..."
"Bei den Schuleinsätzen waren die Kinder sehr offen, deswegen konnte man gut mit ihnen umgehen!"
"Die Viktoriafälle, die Bootsfahrt auf dem Sambesi und der Marktbesuch waren am coolsten."
"Die Arbeitseinsätze waren super genial und haben richtig Spaß gemacht! Einfach und nicht zu streßig - hätten auch ein wenig mehr sein können."
"Dienen macht Spaß!"
"Das Marktleben fand ich besonders interessant. Wenn ich nun das Wort Afrika höre, verbinde ich ganz andere Sachen damit, als vorher."